Deutsch

Schülerwerke - D

Buchvorstellung einmal anders

Schüler der 3. Klassen stellten Szenen der Handlungen

plastisch dar.

 

 

Märchen

1. Klasse 2010/11

 

Weihnachtsüberraschung

 

In einer kleinen Stadt lebte eine ältere Frau namens Erna mit ihrer Tochter Sahra. Die Tochter war ihr ganzer Stolz. Als Sahra erwachsen war, ging sie aus beruflichen Gründen nach Afrika.

 Sie hatte es auf dem anderen Kontinent nicht immer leicht, aber sie schaffte es, und baute sich dort ein neues Zuhause. Sahra verliebte sich in einen Afrikaner und bekam ein Kind. Wegen der anderen Kultur sehnte sie sich öfter nach ihrer Heimat und auf ein Wiedersehen mit ihrer Mutter. Doch aus finanziellen Gründen konnte sie sich diesen Traum nicht erfüllen.

 Erna tat die Trennung auch sehr weh, deswegen wurde sie immer schwächer und konnte ihre täglichen Besorgungen nicht mehr alleine erledigen. Auf das hinauf beschloss die Dame in ein Altersheim zu gehen. Oft dachte sie an die schöne Zeit zurück, die sie mit Sahra verbrachte. Der größte Wunsch der alten Dame war, ihr Enkelkind im Arm zu halten. Die Tochter vergaß nie ihre Mutter und an besonderen Tagen, wie Geburtstag oder Weihnachten, schickte Sahra ihrer Mutter ein Päckchen und ein paar nette Zeilen.

 Wie jedes Jahr zu Weihnachten wartete auch heuer die Mutter im Altersheim auf eine Nachricht von Sahra. Die letzten Tage vor Weihnachten saß sie beim Fenster und wartete sehnsüchtig auf den Briefträger doch es war keine Post für sie dabei. Sie wurde immer trauriger und machte sich große Sorgen. Am Weihnachtstag saß sie wieder beim Fenster und beobachtete die hektische Umgebung. Ihre Augen füllten sich mit Tränen, weil sie dachte, dass sie vergessen wurde Vor lauter Erschöpfung schlief sie ein. Plötzlich klopfte es an ihrer Türe. Mit trauriger Stimme und unsicher sagte sie „Herein“. Die Türe ging auf, und die ältere Dame glaubte in diesem Moment, dass sie träumte. Doch  es war kein Traum. Ihre Tochter Sahra stand mit ihrer Familie im Raum. In der Hand hielt Sahra einen kleinen aber wunderschönen geschmückten Christbaum. Schüchtern trat auch ihr Enkelkind mit dem Vater herein. Die ältere Dame konnte es gar nicht fassen und musste vor Freude weinen. Sahra stellte den Christbaum auf den Tisch und nahm nach langer Zeit ihre Mutter in die Arme. Sie drückten sich und ließen nicht voneinander los, bis das Kind kam und auch seine Großmutter am Arm streichelte. Sie stellten sich einander vor und erzählten sich sehr viel an diesem wunderschönen Nachmittag.

Doch die Tochter hatte noch eine Überraschung für ihre Mutter bereit. Sie berichtete ihr, dass sie sich entschlossen haben, Afrika zu verlassen und hier ein neues Zuhause  aufzubauen. Damit die Mutter nicht mehr in Altersheim wohnen muss, soll sie in das bescheidene Haus, das sie gemietet haben, mit. Erna wusste momentan gar nicht recht, was sie sagen soll. Überrascht, stolz und überglücklich genoss sie den Augenblick.

Als es draußen dunkel wurde, zündeten sie gemeinsam die Kerzen vom Christbaum an und feierten ein schönes Weihnachtsfest. Für Erna ging der größte Traum in Erfüllung und sie schlief spät am Abend überglücklich ein.

Gedicht

von Dominik Heindl

4. Klasse/1. LG 2010/11

 

Erntekraunz

 

San vom Föd de letzten Goabn

hambrocht  woadn, Kerndl und Stroh,

bevor de ois aundare vadoabn

moi uns mid deine Foabn,

Hirbst, de Wöd no amoi froh.

 

Brau de Birn, bunt de Bladl

und da Opfe is gaunz rot!

Und in oi der Foabn Mittn

Is ois schener Spruch de Bittn:

Gib uns unser täglich Brot!